Wild kritisiert geplanten Stellenabbau des BAMF in Regensburg

Veröffentlicht am 14.09.2017 in Presse

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beschäftigt aktuell 114 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Regensburg, davon sind 76 befristet angestellt. Nach Informationen der Landtagsabgeordneten entfallen diese befristeten Stellen ersatzlos. „Nach langem hin und her haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erst sehr spät erfahren, dass ihre Verträge nicht verlängert werden. Noch vor kurzem wurde die Perspektive eröffnet, dass für die Hälfte der befristeten Stellen eine Entfristung möglich sei – diese Hoffnungen wurden jetzt enttäuscht“, kritisiert die Regensburger Politikerin.

Wild sieht den geplanten Stellenabbau des BAMF in Regensburg auch deswegen kritisch, weil mit der Erstaufnahmeeinrichtung und des Transitzentrums große und wichtige Einrichtungen zu betreuen sind: „Die Stadt Regensburg ist in Vorleistung gegangen. Seit 2015 haben die Menschen vor Ort eine vorbildliche Integrationsleistung vollbracht, die Stadt hat mit all ihren Kapazitäten bestmöglich unterstützt und jetzt werden massiv Stellen abgebaut. Das passt nicht zusammen“, so die Abgeordnete.

Auch mit Blick auf die immer noch sehr lange dauernden Asylverfahren beim BAMF ist der geplante Stellenabbau für Margit Wild nicht nachvollziehbar: „Die Menschen, die nach einer langen und gefährlichen Flucht zu uns gekommen sind, haben ein Recht darauf so schnell wie möglich zu erfahren woran sie sind. Um die große Anzahl an Anträgen schnell und gründlich bearbeiten zu können, braucht es Manpower – und keinen Stellenabbau“.

 
 

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