Wild besucht Familienservice an der Universität Regensburg: „Vereinbarkeit von Forschung und Familie wichtig“

Veröffentlicht am 30.05.2017 in Presse

Margit Wild zusammen mit Prof. Susanne Modrow, Christina Decker und Martha Hopper

Die Regensburger Landtagsabgeordnete Margit Wild hat die Koordinationsstelle Chancengleichheit und Familie an der Universität Regensburg besucht und zusammen mit Leiterin Martha Hopper, der Frauenbeauftragten Prof. Susanne Modrow und der Geschäftsführerin der Koordinationsstelle, Christina Decker, über die Vereinbarkeit von Studium, Forschung, Lehre und Familie diskutiert.

„Die Universität Regensburg feiert heuer den 50. Geburtstag und vor zehn Jahren wurde der Familienservice eingerichtet. Das war für mich der passende Zeitpunkt für einen Besuch und um Bilanz zu ziehen“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion, Margit Wild. „Martha Hopper, Frau Professorin Modrow und Christina Decker haben in den vergangenen zehn Jahren tolles geleistet. Sie haben an der Universität Regensburg für ein positives Umfeld für Familien gesorgt, so dass wir nicht ohne Stolz behaupten können bayernweit vorbildlich zu sein“.

Zentrale Aufgaben des Familienservice an der Universität Regensburg sind die Vermittlung von Kinderbetreuungen und die Vereinbarkeit des Studiums oder der Forschungsarbeit mit einer jungen Familie. „Gerade junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stehen unter enormen Druck. Sie haben Zeitverträge, müssen eine Forschungsarbeit voranbringen und dürfen nicht den Anschluss verlieren. Der Familienservice unterstützt hier vorbildlich und hat verschiedenste Angebote aufgebaut, so dass für jede Situation eine passgenaue Lösung gefunden werden kann“, lobt Wild die Leistungen des Familienservice.

Bei der Diskussion wurden aber auch Probleme angesprochen: Gerade bei der Kinderbetreuung sei der Fachkräftemangel eklatant. „Hier ist der Freistaat in der Pflicht dafür zu sorgen, dass mehr Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet werden können“, kritisiert die Bildungspolitikerin Wild. Außerdem hinke der Freistaat bei der Ganztagsbetreuung an Schulen im deutschlandweiten Vergleich meilenweit hinterher: „Forschung und Lehre beschränkt sich nicht auf den Vormittag. Für viele Dozentinnen und Dozenten, aber auch viele Studentinnen und Studenten sind Vorlesungen am Nachmittag oder Wochenendseminare an der Tagesordnung. Hier müssen die unterschiedlichen Betreuungsangebote noch besser ineinandergreifen“, fordert die Regensburger Landtagsabgeordnete.

 
 

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